Jedes Lebewesen auf Erden lebt bekanntlich in einem Rhythmus. Und hat eine innere Uhr. Der Metabolismus der meisten Lebewesen – auch der des Menschen - folgt immer einem Tag / Nacht Rhythmus.
Die Biologie hat nun aber festgestellt, dass dieser Rhythmus nicht genau 24 Stunden beträgt, sondern etwa 24,4 Std. Durch den Wechsel von Licht und Dunkelheit wird er dann täglich korrigiert. (Und durch unsere moderne Lebensweise, die die Nacht zum Tage macht, dann wieder durcheinander gebracht.)
In meinem Buch „Eine physikosophische Betrachtung der Zeit“ (Verlag www.buchwerksatt-berlin.de ) habe ich dargelegt, dass meiner Meinung nach die Erde früher schneller rotierte als heute, und dass auch die Jahre kürzer waren. Ein Widerspruch? Wenn sich die Lebewesen früher einem kürzeren Rhythmus hätten anpassen müssen, müsste Dieser doch heute weniger als 24 Std. betragen?
Wenn ich aber auf meinem Fahrrad sitze und plötzlich stoppe, so hat mein Körper die Tendenz, seinen Weg (leider über die Lenkstange hinweg...) fortzusetzen, und wenn ich im Auto sitze und auch nur leicht bremse, wird mein Körper sich ebenfalls nach vorne bewegen – wenn er nicht durch die Sitzgurte gehalten wird. Denn wie ich in meinem Buch darlege, verlangsamt sich nicht einfach die Erddrehung, sondern sie wird durch äussere Einflüsse aktiv gebremst. Und unser Rhythmus, der offenbar auch ein gewisses Beharrungsvermögen hat, versucht nun diesen – längeren – Rhythmus beizubehalten.
Nun wird man einwenden, dass der Tag / Nacht Rhythmus nicht etwas Materielles ist - etwas das Gewicht hat - und so nicht den Gesetzen des Beharrungsvermögens unterworfen ist. Aber der Körper hat sehr wohl Gewicht, (wie ich zu meinem Leidwesen immer mehr feststellen muss), Dieser hat einen daran gebundenen Metabolismus, und Dieser bestimmt den Rhythmus!
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