Donnerstag, 3. Dezember 2009

Nachtrag

Nachtrag zu „Eine Physikosophische Betrachtung der Zeit“ (Verlag www.buchwerkstatt-berlin.de)

Die „Heisenbergsche Unschärferelation“ wird bekanntlich dadurch nachgewiesen, indem man ein einzelnes Elektron gleichzeitig durch 2 Schlitze jagt und sich dann dieses Elektron auf der anderen Seite gleichzeitig 2 mal manifestiert. Wobei dies dann eben auf den „Betrachter“ ankommt.

Dies liess mich seinerzeit darauf schliessen, dass das Elektron wirklich eine „Wellenfront“ ist.

Man hat auch herausgefunden, dass das Elektron innerhalb des Atoms nicht wie in Niels Bor's Atommodell einfach um den Kern kreist, sondern sich innerhalb des Atoms als irgendwie unscharfe „Wolke“ manifestiert, bei der das Elektron innerhalb des Atoms (oder bei gewissen Molekülen, die sich diese Elektronen teilen, sogar um mehrere Atome herum) „gleichzeitig überall“ vorhanden ist.

Nehmen wir nun einmal an, die Elektronen innerhalb eines Atoms seien nicht nur „eine unscharfe Wolke“ sondern wirklich Korpuskel. Und Zeit sei - wie von Stephen Hawking postuliert - wirklich „untrennbar“ mit der Materie verbunden. Dann hätte dieses Elektron zu einer ganz bestimmten Zeit eine ganz bestimmte Stellung!

Es muss „Etwas“ geben, das alle Elementarteilchen „untrennbar“ mit der „Zeit“ verbindet!

Und das „Einfachste“ wäre, die „Zeit“ selbst wären diese Elementarteilchen.!

Es geht noch einfacher.

Nehmen wir einmal noch etwas Anderes an. Nehmen wir einmal an, es gäbe einen Äther und der bestehe aus diesen Zeit - Materie - Elementarteilchen. Er bilde Wellen aus solchen Partikeln oder Vektoren wie das Wasser aus den (inkompressiblen) Wassermolekülen, in denen Energie übertragen wird. Als Denkmodell stelle ich mir diese Äther/Zeit - Wellen - Partikel z.B. wie „Kugeln“ oder Vektoren vor. Ähnlich wie z.B. die Kugelmatten die man oft auf Autositzen findet, nur mehrdimensional. Nähmen wir ferner an: es gibt nur diesen Partikel als kleinsten subatomaren Teil. In der einen Stellung bildet dieser Vektor die Zeit. In einer anderen die Materie. Rotiert der Partikel in einer Achse oder ist er im Zustand „a“, so bildet er den Fluss der Zeit. Rotiert er in einer anderen Achse oder Dimension oder hat er den Zustand „b“, so bildet er die zeitgebundene „Materie.

Ein Energiestrahl, dessen Wellen im Äther die Richtung der Partikel in der Zeitaxe beeinflusst, bildete so die Elemente in fliessender Zeit.... Wird er nun schneller so beginnt er auch die anderen Dimensionen zu beeinflussen. Beeinflusst er die andere Axe oder Dimension, so wird der Partikel (immer mehr?) zur „Materie“. Nähert er sich der Lichtgeschwindigkeit, wird er zu Masse....! Zum „Korpuskel“. (Radio - oder andere elektromagnetische Wellen „schwimmen“ dann oben auf dieser „Matte“...)

Noch Etwas: Wenn - beim Urknall - etwa gleich viel Partikel in verschiedenen Wellenlängen und Frequenzen entstanden, so müsste es eigentlich so sein, dass gleichviel Materie wie Antimaterie entstand. Und wenn diese Partikel dann auch gleichzeitig die Dimension „Zeit“ bilden, so hätten sie eine andere Drehrichtung. Das könnte heissen, dass dort die „Zeit“ „zurück“ - oder mindestens „anders herum“ läuft - von unserem System aus betrachtet. Und auch die "Gravitation!" Und wenn dann ein solches Universum aus Antimaterie besteht, sozusagen aus den „Geschwister“ - Teilchen, so könnte es durchaus sein, dass es dort ein (oder mehrere?) „Zwillings - Universen“ gibt das durch die „Beeinflussung von Geschwisterteilchen“ (siehe Experimente am CERN) auf unser Universum seinen ganz bestimmten Einfluss ausübt!

Das könnte auch die Phänomene der „dunklen Materie“ im Weltraum erklären oder mindestens die jener Orte im Weltraum, in denen nach Angabe der Astronomen „absolut nichts“ ist, (nicht einmal Wasserstoff) und die ja ebenfalls Ausdehnungen von Milliarden Lichtjahren haben sollen.

Es ist in meinem Buch die Rede von einer universellen Energiestrahlung Es muss diese Universelle Energie geben, die das ganze Weltall respektive alle Universen durchdringt. Woher hätte sonst das Universum (mindestens ursprünglich) seine Energie bezogen?

Rekapitulieren wir nun weiter:
Diese Energie wird übermittelt durch Wellen.

Diese Energie - Wellen „schwingen“ – wie vorher angegeben – in diesem Medium Zeit - Sozusagen im Äther, wie man das seinerzeit nannte.

Dieser Äther besteht also aus den „Zeit - Vektoren“ , oder vorher erwähnten „Kugeln“ die mehrere Zustände annehmen können. In einer Stellung bilden sie die Zeit, in einer anderen Stellung bilden sie die Materie. Und die Wellen „transportieren“ die Energie.

Aber da bekanntlich auf unserer Erde nix gratis ist (besonders hier in der Schweiz) und diese Bedingung auch für alle Naturgesetze gilt, schliesse ich messerscharf, dass auch die Zeit für ihre Bewegung als Zeitstrahl Energie benötigt oder benötigte.

Die natürlich auch irgendwo ihren Ursprung haben muss!

Folglich besteht nach meiner Auffassung das ganze Universum im Endeffekt nur aus einer „universellen Energie“, die sich in Wellenform ausbreitet, und sich – wie im Buch beschrieben – auf unterschiedliche Art und Weise äussert, und so auch zur Materie wird.

Daher sehe ich eine Möglichkeit, dass – führte man weitere Energie zu – auch die „Zeit“ selbst mindestens „abgelenkt“ werden könnte!

Meine Vermutung ist nun:

1.Möglicherweise rotiert das Elektron in mehreren Dimensionen um den Kern. Oder es besteht aus solcherart rotierenden Partikeln! (Natürlich können wir uns diese „Dimensionen“ gar nicht vorstellen...)
2.Nachdem nun dieses Elektron überall „gleichzeitig“ vorhanden ist, gibt es innerhalb dieser „Konstruktion“ zwar offenbar einen eigentlichen „Ort“, aber keine eigentliche „Zeit“. (Darum leben Atome selbst ja auch „ewig“.)
3.Wenn nun diese Atome „fest“ respektive „untrennbar“ mit der Zeit verbunden sind, so haben deren Elektronen resp. anderen subatomaren Elementarteilchen, die wir noch gar nicht kennen, eine ganz bestimmte Position in der ganz bestimmten Zeit!

Wenn nun z.B. ein Flugzeug von Zürich nach Neapel fliegt, muss es etwa 1000 km. zurück legen und - angenommen - fliegt es mit 1000 km/h. (Durchschnittsgeschwindigkeit), dann fliegt es z.B. ab Zürich um 10 h. ab, und kommt in Rom um 11 h an - theoretisch natürlich. Über Florenz - etwa in der Mitte des Weges - wäre es dann um ca. 10.30 h. Die „Elementarteilchen“ in den Atomen des Flugzeuges haben folglich bei Abflug und bei Ankunft ihre - unterschiedlichen – aber ganz genau definierten - Stellungen. In der Mitte des Weges - etwa über Florenz - ebenfalls. Ist nun die Zeit wirklich „untrennbar“ mit der Materie verbunden, so würden wir, könnten wir die Elementarteilchen in Rom in die Stellung zurückdrehen, die sie über Florenz hatten, das Flugzeug immer noch in Rom finden, aber zu der „Zeit“, in der es eigentlich über Florenz gewesen wäre.....