MATERIE existiert nur in Verbindung mit Zeit!
ZEIT ist nicht nur eine DIMENSION jeder Materie.
Zeit selbst hat (mindestens) 3 Dimensionen:
Man sucht seit über 100 Jahren nach immer kleineren Teilchen als Bausteine des Universums. Die Physiker Schwarz und Neveu erfanden dafür die „Superstring–Theorie“. Danach wären alle diese Teilchen vibrierende Energiestränge, die in 11 Dimensionen schwingen. (Nach der Theorie des Physikers Gell im California Institute of Technology entstehen so Quarks, Leptonen, Bosonen und mehreren Energie – Kräfte. Gluonen sollen das Ganze zusammen halten und so die Protonen und Neutronen des Atomkerns bilden).
Aber versuchen wir einmal die Zusammenhänge zu betrachten!
Die gesamte irdische Materie setzt sich aus verhältnismässig wenigen Arten von Molekülen in verschiedenen Kombinationen zusammen. Die Moleküle ihrerseits bestehen aus nur wenigen Elementen (92 ohne Transurane, nach dem Periodischen System) in verschiedener Anzahl, Kombination und Stellung zu einander. Oft bestimmt sogar nur ihre Stellung im Raum und ihre Stellung zu einander das Material und seine Eigenschaften! Selbst die Aminosäuren, die Bausteine des Lebens, bestehen nur aus den 4 Elementen Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Wasserstoff in wenigen Kombinationen. Die „DNA“ unserer Gene ist nur ein einziges Fadenmolekül!
Zu sagen ist aber noch, dass alle diese Moleküle schwingen. Je nach Temperatur stärker oder schwächer. Luftmoleküle z.B. erreichen schon bei Zimmertemperatur rund 1600 km/h. (Wenn sie dabei auch nur jeweils 1/2500 mm zurücklegen.)
Die 4 Elemente; Eisen, Sauerstoff, Silizium und Magnesium bilden ca. 90 % der Erdmasse. Und insgesamt nur 15 Elemente bilden gemeinsam etwa 99,9 % allen Materiales der Erde..
Die Atome innerhalb dieser Elemente bestehen immer nur aus den 3 gleichen Grundbausteinen (Möglicherweise sogar aus noch weniger subatomaren Teilchen zusammengesetzt); Den Protonen und Neutronen im Kern und den darum kreisenden Elektronen, in verschiedener Anzahl. Aber es sind immer diese selben Bausteine! Und der Unterschied zwischen Protonen und Elektronen liegt nur in der elektrischen Ladung! Meiner Meinung nach sind es immer die gleichen subatomaren "Teilchen".
Auch die Atome in den Elementen schwingen. Die Atomkerne haben Frequenzen im x00 Femtosekunden - Bereich. (x00 x 10–15 Sek.) Auch die Elektronen: Das Elektron des Wasserstoff – Atoms braucht ca. 150 Attosekunden für einen Umlauf. (150 x 10–18 Sek.) Wobei man sich allerdings heute das Elektron nicht mehr wie früher als „Planetensystem“ vorstellt, sondern es bildet eine etwas unscharfe Wolke, die die ganze Schale um den Kern „gleichzeitig“ ausfüllt, d.h. das Elektron ist überall, im ganzen Atom „gleichzeitig“ vorhanden!
Die Elektromagnetischen Wellen - z.B. des Lichtes - können sich auch als „Korpuskel“ manifestieren. d. h. sie können je nachdem als Wellen oder als Teilchen auftreten. Aber die „Lichtkorpuskel“ selbst haben keine „Ruhemasse“. Sie existieren nur durch die „Lichtgeschwidigkeit“.!
Alle elektromagnetischen Strahlen unterscheiden sich nur durch ihre Wellenlänge respektive Frequenz, allenfalls ihre Amplitude und Schwingungsrichtung. Von den Wellenlängen im Kilometer – Bereich als Radio – Langwellen, über die Wellen im Bereich von ca. 770 – 300 Nanometern die unser Auge als sichtbares Licht empfindet, bis zu den Röntgen - und Gamma – Strahlen und weiter zu den noch kürzeren Wellenlängen all‘ der exotischen und immer neu gefundenen Teilchen. So decken sie den gesamten Bereich aller bekannten Wellenarten ab. Und nur so geben sie alle die Eigenschaften der verschiedenen Elektromagnetischen Strahlungen vor! Aber es sind immer dieselben elektromagnetischen „Strahlen“!
Man sucht und forscht und findet immer neue „kleinste Teilchen“ der Materie. Natürlich! Solange Energie als Welle bewegt wird, können solche Teilchen in unbegrenzter Art und Zahl entstehen, aber der Ursprung ist immer reine Energie, in verschiedenen Frequenzen!
Der Englische Physiker Peter Higgs hat 1964 das Postulat eines – nun nach ihm „Higgs Boson“ genannten masselosen Elementarteilchens aufgestellt, das durch Interaktion mit einem sogenannten „Higgs – Feld“ der Materie ihre Masse gibt. Ein solches Teilchen – wurde errechnet - sollte eine „Masse“ von ca. 100 Milliarden Elektronenvolt haben wobei die Bandbreite zwischen 102 und 103 GeV. liegen soll. (Durch Kollisionen von Hadronen - Wasserstoff oder Blei Atomkerne - versucht man nun im CERN, solche Teilchen nachzuweisen.)
Im erwähnten Medium, dem „Higgs – Feld“, (früher nannte man es „Äther“) breitet sich nun also eine, im Universum vorhandene „universelle Energie“ wellenförmig aus und verdichtet sich gemäss ihrer Frequenz oder Amplitude an bestimmten Stellen zu „Materie“..
(Die vorher erwähnte „Superstring–Theorie“ kommt im Grunde zu einem ähnlichen Schluss).
Aber zusammenfassend möchte ich nochmals betonen, dass alle diese Teilchen immer nur aus Energie - Schwingungen „verdichtet“ werden. – Was auch durch die Einstein’sche Theorie und Formel von der Erhaltung von Masse und Energie belegt wird.
Die Quintessenz: Wir müssten eigentlich daraus klar ableiten, dass unsere gesamte Materie, auch die elektromagnetischen Wellen, das ganze Universum, wir Menschen, ja sogar das ganze Leben an sich, nur aus Schwingungen besteht. Auch wenn uns das schwer fällt zu begreifen. Alles besteht aus den Schwingungen einer universellen, überall im Raum vorhandenen Energie! Die irgendwie „übermittelt“ wird!
Schon der Wissenschaftler und Nobelpreisträger Max Planck hat dies erkannt und in einem Vortrag, den er 1929 hielt so formuliert: „Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Energie, welche die Atomteilchen in Schwingungen bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält“. (Das war natürlich noch bevor alle die neuen Theorien über die subatomaren Teilchen bekannt waren)
Nun gibt die „Zeit“ – durch das Festlegen der Frequenz dieser Schwingungen und ihre Bewegung auf einem Zeitstrahl – vor, um was für „Teilchen“ es sich handelt und ob sie sich überhaupt als „Materie“ oder als „Strahlung“ manifestieren!.
Seit den Thesen von Stephan Hawking ist bekannt und anerkannt, dass die Zeit eine „unentwirrbar verwobene Dimension“ jeder Materie ist! Aber diese Zeit selbst ist nicht nur eine der Dimensionen, sondern sie besteht aus (mindestens) 3 Teilen: Alles hat einen Anfang, und alles hat ein Ende. Und dann noch einen „momentanen Zustand“, die Position die diese Materie gegenwärtig auf einem „Zeitstrahl“ einnimmt. (In meinem ersten Buch: „Eine Physikosophische Betrachtung der Zeit“, Verlag www.buchwerkstatt-berlin.de habe ich mich etwas damit auseinander gesetzt, dies nochmals überdacht, und ich werde mir erlauben, noch darauf Bezug zu nehmen um mich nicht ständig wiederholen zu müssen),
Der Beginn der Entstehung von Materie ist eine der Dimensionen, ohne die keine Materie vorhanden sein kann, sie also auch keine der anderen Dimensionen Länge, Breite und Höhe besitzt. Im Zustande „Vorher“, existiert weder Materie noch deren Dimension. Und das Ende dieses Zustandes ist ebenfalls eine der Dimensionen. Danach gibt es keine Materie und auch keine Dimensionen mehr!. Nur „Momentan“; existiert die Materie samt allen ihren Dimensionen. (Die Überlegung im Ursprung stammt übrigens nicht von mir, sondern aus dem Buche „Henoch“!)
Die „Zeit“ bestimmt also auch den „Status“ jeder Materie, folglich auch deren Existenz, Geschwindigkeit im Raum resp. auf einem Zeitstrahl, sowie die Eigenschaften aller darin „schwimmenden“ Wellen und Teilchen.
Aber die Zeit selbst ist auch eine ziemlich wackelige und „relative“ Sache! Nicht nur „subjektiv* wird der Lauf der Zeit unterschiedlich empfunden, er ist es!
Der Portugisische Wissenschaftler Joao Magueijo stellt in seinem Buch „Schneller als die Lichtgeschwindigkeit“ die These einer variablen Lichtgeschwindigkeit auf.
Tatsächlich muss in der Frühzeit des Universums, direkt nach dem „Urknall“, Dieses sich viel schneller ausgedehnt haben als es mit Lichtgeschwindigkeit möglich wäre, denn 1 Minute nach dem Urknall hätte – nach den Gesetzen der starren Lichtgeschwindigkeit – das Ausmass des Universums höchstens 60 x 300000=1‘800‘000 km – eben den Wert einer Licht Minute – betragen dürfen. Tatsächlich wurde aber nachgewiesen, dass bereits damals – nach 1 Minute - der Durchmesser des Universums sehr viel mehr, nämlich weit über 100‘000 Lichtjahre betragen haben muss! (Es gibt Himmelskörper, die schon „von Natur aus“ so gross sind!)
Die Wissenschaft versucht das mit der „Inflationstheorie“ zu erklären. Diese nimmt an, dass z.B. die sich scheinbar von uns entfernenden Galaxien nicht nur selbst bewegen, sondern sozusagen auf einem - wie ein Ballon sich aufblasenden Weltraum - schwimmen, eben einem inflationären Weltall.
Der Wissenschaftler Magueijo kreiirte hier die Theorie der Variablen Lichtgeschwindigkeit. „VSL“. Und eine variable Lichtgeschwindigkeit erklärte manches, u.a. den gekrümmten Raum. Und es liessen sich dadurch auch andere Phänomene beweisen. Ich finde, Magueijo hat – bis zu einem gewissen Punkte – schon recht! Die Lichtgeschwindigkeit muss variabel gewesen sein. Nach seiner Ansicht vor allem in den ersten Sekunden des „Baby – Universums“. Magueijo erklärt diese durch das Verhalten des Lichtes bei extremen Temperaturbedingungen, die nach dem Urknall ja mehrere Billionen Grad betragen haben müssen.
Doch die Lichtgeschwindigkeit hat eigentlich mit „Geschwindigkeit“ an sich nichts zu tun, es ist nur die „Bremse“! Der Faktor c setzt nur fest, wie schnell sich maximal eine Frequenz ausbreiten kann!
Denn „Geschwindigkeit“ ist das Produkt von Zeit mal Bewegung, ohne „Zeit“ gibt es keine „Geschwindigkeit“!! Und vor der Entstehung der Materie existierte keine „Zeit“, denn diese ist ja – nach den Erkenntnissen unserer Wissenschaftler, an die Materie gebunden. Die Zeit muss also in etwa „zusammen“ mit, oder vielleicht sogar nach der Materie entstanden sein.
Vor der Existenz der Materie, vor diesem „Big Bang“ war alles „Zeitlos“! Da existierte auch noch nicht einmal die „Zeit“! Damals existierten auch keine Dimensionen: da gab es höchstens eine Dimensionslose Entität mit „universeller Energie“... Und wenn keine „Zeit“ existiert, dann ist „Ewigkeit“ auch Zeitlos, dann war und ist einfach immer alles „Da“! Ganz einfach! Denn die Zeit ihrerseits ist ja wie gesagt nur der Faktor, der die Frequenz der Schwingungen misst, aus denen unser Materie besteht. Und die eben Vorgibt, welche Geschwindigkeit und welchen Standort auf dem Zeitstrahl diese Materie besitzt.
Aber nun ist die Frage: Wenn alle Materie und alle elektromagnetischen Wellen nur durch ihre „Frequenz“, die Wellenlänge dieser universellen Energie, bestimmt werden, muss es ja auch ein Trägermedium geben. Denn „Wellen“ können nur auf oder in einem Trägermedium „schwimmen“. Gleichgültig ob es sich um Druckwellen, Zentralwellen oder Oberflächen - wellen handelt!
Vor der Einführung der Relativitätstheorie durch Einstein glaubte die Wissenschaft an einen Äther, der das ganze Weltall erfülle und die Ausbreitung der elektromagnetischen Wellen – wie Radiowellen und Lichtwellen – überhaupt ermöglichte.. Diese Theorie wurde aber dann mit der Relativitäts – Theorie aufgegeben, weil bei Experimenten mit Hilfe von Licht – Interferenzen Anfangs des 20. Jahrhunderts dieser „Äther“ nicht nachgewiesen werden konnte. Und was nicht sein darf, kann nicht sein! Und nur infolge Dessen wurde die Theorie fallen gelassen. Aber, nach meiner unmassgeblichen Meinung ist nicht gesagt, dass Etwas, das sich „wissenschaftlich“ nicht nachweisen lässt, deshalb auch nicht existiert!! Das gilt gleichermassen für den „Äther“, manchmal menschlichen Geist, (und sogar für „Gott“).
Und die Antwort darauf, wie nun eigentlich alle diese Wellen transportiert werden, bleibt uns die Wissenschaft schuldig. Aber ein Energiefeld ist nur dann ein Energiefeld, wenn die Energie weitergegeben werden kann! Die schwingende Energie braucht einen „Leiter“!
Andere Forscher sehen hier ein Feld von „Gravitonen“ die so ein Gravitations – Feld mit stehenden Wellen bilden sollen, nennen es aber auch nicht den „Äther“ und gehen nicht so weit, die Entstehung der Materie damit zu verbinden.
Anderseits: Naheliegend wäre doch, dass die Zeit selbst dieses „Medium“, dieser „Äther“ ist (und darum auch nicht nachgewiesen werden konnte, denn am dunkelsten ist es meist unter der Lampe!) Aber die Natur ist immer sparsam und effizient in ihren Lösungen. Sie geht immer den einfachsten Weg!
Das würde dann allerdings bedingen, dass die Zeit ebenfalls aus „Teilchen“, oder aus etwas Ähnlichem, z.B. Vektoren, bestünde. Und diese Vektoren müssten unkomprimierbar mit einander verbunden, aber frei in ihren Bewegungen sein – wie Wassermoleküle – um die Phänomene der Wellenbewegung zu erklären. Diese Teilchen müssten in etwa zusammen mit der Materie entstanden sein und sich wie das Weltall selbst und zusammen mit diesem Ausdehnen. Und je weiter weg vom „Zentrum“, desto „verdünnter“. (Und ausserhalb des Weltalles gäbe es dann auch keine „Zeit“!)
Diese „Zeit - Teilchen“ selbst, deren Zustand durch den Spin „0“ der Vektoren auf das ominöse „v“ begrenzt wird, könnten, durch ihre Stellung im Raum, die jeweilige Zeit, und dadurch die bestimmenden Eigenschaften von Strahlung und Materie bedingen.
Die Stellung dieser Zeit - Vektoren „interagiert“ – um das Wort zu benützen - dabei mit dieser universellen Energie im Raum und durch diese Interaktion mit dem Energiefeld bildet sich bei Resonanz Materie.
Im erwähnten Buch stellte ich das Postulat auf, dass dieses „Feld“ (ohne ihm dafür den Namen „Higgs“ zu geben) der früher so genannte „Äther“ ist, jedoch dass dieses Feld, resp. dieser „Äther“ seinerseits aus den „Zeit – Vektoren“ gebildet wird. Das heisst: Diese Teilchen s i n d nach meiner Auffassung die „Zeit“. Die Vektoren bilden die „Zeit“ durch ihre Stellung und sind in sich – eben wie Wassermoleküle - nicht komprimierbar. Aber wie für das physikalische Higgs – Teilchen vorausgesagt, haben sie den Spin 0, da sie ja selbst in sich Zeit - bestimmend sind! Und man kann sie wahrscheinlich nicht „komprimieren“, aber vielleicht ihre Stellung, ihren „Spin“ beeinflussen?! Die Kraft dieser Vektoren ist – wie sie auch für das „Higgs Teilchen“ vorausgesagt wird – sicher gewaltig, aber nicht „unendlich“ und könnte darum möglicherweise einst beeinflusst werden! (wenn auch mit ziemlichem Energieaufwand..)
Es könnte auch sein, dass dieses „Zeitfeld“ durch die Gravitation beeinflusst wird und seinerseits die Gravitation beeinflusst, weil deren Kraft ebenfalls dadurch übertragen wird! Das würde die Krümmung der Gravitationsfelder im Raum und die Zeitbeschleunigung in der Nähe eines „Schwarzen Loches“ erklären
Sonntag, 22. November 2009
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